Vitamin D3 + K2 Tropfen: MK-7, Dosis, Wechselwirkungen
D3 + K2 Tropfen kombinieren zwei fettlösliche Vitamine in Öl. Vitamin D bei wenig Sonne ist gut begründet, für den Zusatznutzen von K2 gibt es weniger Daten. Wichtig sind die BfR-Höchstmengen und Vorsicht bei Gerinnungshemmern.
Warum D und K zusammen
Vitamin D und Vitamin K sind beide fettlöslich und beide am Knochenstoffwechsel beteiligt. In der EU zugelassen sind unter anderem diese Aussagen: Vitamin D trägt zu einer normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium bei. Vitamin D und Vitamin K tragen jeweils zur Erhaltung normaler Knochen bei. Vitamin K wird gebraucht, um Eiweiße wie Osteocalcin zu aktivieren, die Calcium im Knochen binden. Dass die Kombination besser ist als Vitamin D allein, klingt plausibel, ist aber deutlich schlechter belegt als die einzelnen Rollen. Eine zugelassene Aussage zur Kombination gibt es nicht.
Was MK-7 bedeutet
Vitamin K gibt es als K1 (Phyllochinon) aus grünem Gemüse und als K2 (Menachinone) aus fermentierten und tierischen Lebensmitteln. MK-7 ist eine K2-Form mit langer Seitenkette, die zum Beispiel im japanischen Natto vorkommt. In einer Studie im Fachjournal Blood (Schurgers 2007) wurden K1 und MK-7 beide gut aufgenommen. MK-7 hatte aber eine sehr lange Halbwertszeit und erreichte bei täglicher Einnahme sieben- bis achtfach höhere Blutspiegel als K1. Deshalb reichen von MK-7 kleine Mengen, und deshalb ist die Wechselwirkung mit Gerinnungshemmern hier besonders relevant.
Wie viel ist sinnvoll
Die DGE empfiehlt 20 µg (800 IE) Vitamin D am Tag als Präparat, wenn der Körper es nicht selbst bildet, etwa im Winter oder bei wenig Zeit im Freien. Die tolerierbare Gesamtmenge aus allen Quellen liegt laut DGE bei 100 µg am Tag, und kleine tägliche Dosen sind besser als seltene hohe. Für Supplements schlägt das BfR höchstens 20 µg Vitamin D pro Tagesportion vor. Den Vitamin-K-Bedarf schätzt die DGE auf 60 bis 80 µg am Tag; mit grünem Gemüse und Milchprodukten ist er meist gedeckt. Für K2 aus Supplements nennt das BfR höchstens 25 µg.
Vorsicht bei Gerinnungshemmern
Vitamin K wird für die Bildung von Gerinnungsfaktoren gebraucht. Deshalb kann es die Wirkung von Gerinnungshemmern vom Cumarin-Typ abschwächen, etwa Phenprocoumon. Bei Menschen unter einem solchen Medikament senkten schon 45 µg K2 am Tag messbar den INR-Wert, mit dem die Gerinnung eingestellt wird; daraus leitet das BfR seine 25 µg ab. Wer solche Medikamente nimmt, soll die Vitamin-K-Zufuhr konstant halten und K-haltige Supplements nur in ärztlicher Absprache nehmen. Das gilt auch für Tropfen mit kleiner Dosis und für andere Gerinnungshemmer.
Tropfen richtig nehmen und unser Produkt
Tropfen in Öl sind praktisch, weil sich kleine Mengen genau dosieren lassen und fettlösliche Vitamine mit Fett gut aufgenommen werden. Nimm sie zu einer Mahlzeit und lagere die Flasche dunkel und kühl. CORE Vitamin D3 + K2 liefert pro Tropfen 25 µg (1.000 IE) Vitamin D3 und 20 µg Vitamin K2 als MK-7 in MCT-Öl. Beim Vitamin D liegt ein Tropfen damit leicht über dem BfR-Vorschlag von 20 µg, beim K2 darunter. Ob du überhaupt ergänzen solltest, klärt am besten ein Bluttest auf 25-OH-Vitamin-D in der Arztpraxis.
Wie viel brauchst du?
Größe und Gewicht einstellen, Ziel wählen: Kalorien, Protein, Kohlenhydrate, Fett und Wasser für einen Tag — verteilt auf vier Mahlzeiten. Steht im Body Check, zusammen mit deinem Stack.
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Häufige Fragen
Warum Vitamin D3 mit K2 kombinieren?
Beide Vitamine sind am Knochenstoffwechsel beteiligt: Vitamin D trägt zur normalen Aufnahme von Calcium bei, Vitamin K zur Erhaltung normaler Knochen. Dass die Kombination besser ist als Vitamin D allein, ist nicht gut belegt.
Was bedeutet MK-7 bei Vitamin K2?
MK-7 (Menachinon-7) ist eine Form von Vitamin K2 mit sehr langer Halbwertszeit. Sie bleibt länger im Blut als Vitamin K1 und erreicht bei täglicher Einnahme höhere Spiegel.
Wie viel Vitamin D und K am Tag?
Die DGE empfiehlt 20 µg Vitamin D am Tag bei fehlender Eigenbildung und schätzt den Vitamin-K-Bedarf auf 60 bis 80 µg. Für Supplements schlägt das BfR höchstens 20 µg Vitamin D und 25 µg Vitamin K2 pro Tag vor.
Darf ich Vitamin K2 mit Blutverdünnern nehmen?
Bei Gerinnungshemmern vom Cumarin-Typ nur nach ärztlicher Rücksprache, weil Vitamin K ihre Wirkung abschwächen kann. Bei anderen Gerinnungshemmern ebenfalls vorher fragen.
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